Warum gehen junge Tomatenpflanzen ein?


Bei Tomaten gibt es typische Anbaufehler, wodurch junge Tomatenpflanzen eingehen können. Zum Beispiel, sie haben zu wenig Sonnenlicht oder einen zu schweren Boden, der kein Wasserabfluss zulässt. Auch vertragen die jungen Tomatenpflanzen keine Staunässe oder werden zu früh umgesetzt.

Junge Tomatenpflanzen gehen ein und was du dagegen tun kannst

Auf jeden Fall solltest du beachten, dass Tomaten Sonnenschein mögen. Pro Tag brauchen deine Pflanzen etwa sechs bis sieben Stunden Sonnenschein. Denn nur so kann die Tomatenplfanze Früchte tragen.

Befinden sich die jungen Tomatenpflanzen an schattigen Plätzen, kann das Wachstum sehr beeinträchtigt sein. Du bemerkst dann, dass die Pflanzen sehr langsam wachsen oder im schlimmsten Fall, die jungen Tomatenpflanzen gehen ein.

Neben Sonnenschein ist auch der Boden wichtig, denn Staunässe mögen Tomaten nicht.

Ein zu schwerer Boden kann den Wasserabfluss nicht zulassen und es kommt zu Staunässe. Tomaten vertragen Staunässe nicht und es zeigen sich oft Krankheiten oder die Pflanzen gehen ein.

Junge Tomatenpflanzen gehen ein: Tomatenpflanzen Fehler

Ein häufiger Fehler bei Tomatenpflanzen ist das frühe Umsetzen. Sehen deine Keimlinge gesund und stark aus, sollte das Aussäen dennoch nicht stattfinden, wenn der Boden nicht eine Temperatur von 10 Grad erreicht hat.

Bei kälteren Bodentemperaturen gehen die Pflanzen sonst ein und du hast Ausfälle bei der Ernte. Warte im besten Fall die Eisheiligen ab, damit es nicht zu Spätfrost kommt.

Bei den richtigen Umwelteinflüssen kannst du die Sprösslinge zunächst auch stundenweise an geschützte Orte nach draußen bringen.

Gerade bei den jungen Pflanzen ist die direkte Sonneneinstrahlung noch zu vermeiden, damit es nicht zu Verbrennungen auf den Blättern kommt. Erst nach einer gewissen Zeit setzt du die Pflanzen dann wirklich ein.

Richtiges umtopfen von Tomatenpflanzen

Sobald du die Tomatenpflanzen umtopfen möchtest, solltest du auch darauf achten, sie nicht zu dicht zu setzen. Da sonst die Ernte nicht hoch ausfällt. Das Wachstum wird bei der dichten Pflanzung gehemmt und es zeigen sich weniger Früchte.

Kurzum, dank der engen Besatzdichte, haben auch Krankheiten ein leichteres Spiel. Wodurch sich der Abstand von mindestens sechzig Zentimetern empfiehlt.

Nur in einem Gewächshaus kann es etwas enger sein. Jedoch sollte der Abstand auch hier mindestens fünfzig Zentimeter betragen. Für ausreichend Früchte solltest du die Pflanzen entsprechend düngen.

Die Tomaten sind zwar Starkzehrer, doch eine zu starke Düngung kann für die Ernte negativ sein. Bei zu viel Stickstoff stecken Pflanzen oft viel Energie in das Blattwachstum und die Früchte erhalten zu wenig.

Deine Früchte haben dann weniger Geschmack und sie reifen wesentlich langsamer. Nutze am besten einen organischen Dünger, damit die Tomaten nicht über- oder unterversorgt sind.

Der Dünger sollte im Idealfall schonend und langsam an die Pflanzen abgegeben werden. Für drei Monate werden dann die wichtigen Nährstoffe erhalten, damit die Pflanzen gestärkt und widerstandsfähig sind.

Wasser für Tomatenpflanzen

Wasser für Tomatenpflanzen

Tomaten benötigen generell viel Wasser. Beachte jedoch, dass auch beim Gießen einiges falsch gemacht werden kann. Gieße die Pflanzen auf keinen Fall einfach von oben, wodurch die Blätter nass werden.

Werden die Blätter mit Flüssigkeit benetzt, nimmt das Risiko von Pilzerkrankungen zu. Sind die Blätter schließlich nass, trocknen sie oft nicht richtig ab.

Trifft die Mittagssonne auf die nassen Blätter, sind auch Verbrennungen der Pflanzen möglich. Damit du dies vermeidest, gießt du die Pflanzen am besten von unten und dies direkt oberhalb des Bodens. Achte immer auf die ausgewogene Wasserbilanz.

Lass die Erde nie austrocknen, doch kann Staunässe dafür sorgen, dass die Pflanze eingeht.

Was muss ich beachten bei Tomatenpflanzen?

Damit deine jungen Tomatenpflanzen nicht eingehen, solltest du folgendes beachten. Tomaten sollten nicht in der vollen Sonne stehen, sonst wird viel Wasser benötigt und dieser Mangel schadet der Qualität der Früchte.

Optimal ist für die Tomatenpflanzen der halbschattige Standort. Hängen Blätter schlapp herab und sie zeigen eine Gelbfärbung, dann ist ein Nährstoffmangel nicht ausgeschlossen.

Die Tomaten sind Starkzehrer und deshalb benötigen sie für das Wachstum viele Nährstoffe. Während dem Reife- und Wachstumsprozesses, solltest du die Pflanzen auch düngen. Rollen sich die Blätter deiner Tomatenpflanzen allerdings ein, handelt es sich um einen Überdüngungsschaden.

Tomaten ernten

Das Blattrollen signalisiert nicht Schädlinge oder Krankheiten, sondern wirklich einen Nährstoffüberschuss. Beachte dabei jedoch, dass sich Läuse oftmals innerhalb von gekräuselten Blättern verstecken.

Kurzum, sollten bei deinen Tomatenpflanzen bereits die Verbindungsstränge verletzt sein und die Pflanzen wachsen nicht mehr zusammen, dann kannst du abgebrochene Haupttriebe noch als Steckling nutzen.

Mithilfe von einem Steckling kannst du oft ohne Probleme neue Tomatenpflanzen ziehen.

Den Trieb stellst du dafür einfach in Wasser, bis sich die ersten Wurzeln bilden. Sind nur Sonnenschäden bei den Tomatenpflanzen vorhanden, musst du dir oft keine Sorgen machen. Tomaten sind generell sehr robust und sie können sich auch wieder erholen.

Du musst jedoch dafür unverzüglich handeln, denn bei weiterhin zu viel direkter Sonne können die Pflanzen ganz eingehen.