gepflanzt an den wassern des lebens
gepflanzt an den wassern des lebens

Kirche auf der Gartenschau in Bad Herrenalb

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Bericht vom Kirchenfernsehen am 14. Juni 2017 (kirchenfernsehen.de)

Bericht von Pater Alfred am 9. August 2017 (BW|Family.tv):

Die Gartenschau in Bad Herrenalb vom 13. Mai bis zum 10. September 2017 lädt ein zum Entdecken, zum Innehalten und Weitergehen.

 

Im Schatten einer vielstämmigen Buche inmitten des Kurparks findet der Besucher einen Platz der Stille. Menschen verschiedener Konfessionen haben hier einen Garten „gepflanzt an den Wassern des Lebens“ gestaltet. Ein Holzkreuz und eine Glocke werden von vier Stelen des Unterensinger Künstlers Jörg Seemann gerahmt.


Das „kleine Paradies“ lädt ein zum Ankommen und Innehalten, um gestärkt weiterzugehen. Die christlichen Kirchen heißen Sie willkommen, sich an den „Wassern des Lebens“ niederzulassen.


So finden Sie den „Treffpunkt Kirche“


Der Platz trägt die Nummer "23". Von weitem sichtbar markieren vier mannshohe, transparente Bildstelen den Zugangsweg zum „Treffpunkt Kirche“ im Kurpark. Gleichzeitig schirmen sie den Platz der Stille ein wenig ab und vermitteln ein Gefühl der Geborgenheit und Abgeschiedenheit.

 

Download des Lageplans der Gartenschau

Geländeplan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Atempause (täglich um 12:00 Uhr)


Ein geistlicher Impuls (etwa zehn Minuten) mit einer anschließenden Möglichkeit zum Gespräch mit einem Seelsorger bzw. einer Seelsorgerin.


Innehalten (täglich um 16:00 Uhr)


Ein geistlicher Impuls am Nachmittag (etwa zwanzig Minuten) mit einer kleinen Andacht lädt dazu ein, zur Ruhe zu kommen und gesegnet weiterzugehen.

 

Und jeden Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils zwischen  15:00 und etwa 15:30 Uhr: „Talk im Garten“


TalkimGarten.jpgTalkimGarten2web.jpgJeden Donnerstag, Freitag und Samstag ist jeweils um 15:00 Uhr für etwa 30 bis 45 Minuten bei einem „Talk im Garten“ Zeit für Gespräche und zum Nachdenken über kurze Texte (Gedichte, Slogans, Lieder, Bibel usw.). mit Gästen, die den Schatz ihrer Lebenserfahrungen einbringen.

 

Download des Flyers für Mai bis Juli 2017

Download des Flyers Juli bis September 2017

 


 

 

 

 

 

Was ist Ihr Lebensmotto?


„Welcher Gedanke begleitet mich durchs Leben?“ „Welcher Slogan fordert mich heraus?“ Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben uns ihre Aussagen genannt und freuen sich auf einen Meinungsaustausch.


Wichtig und passend für eine Gartenschau erscheint uns die Gesprächsform. Die Gespräche werden moderiert von Vertreterinnen und Vertreter der Bildungswerke. Diese setzen Impulse, haken nach und fassen die Ideen nach etwa dreißig Minuten zusammen.

Ein meditativer Rundgang auf dem Gelände der Gartenschau

Eine Einladung zum Innehalten und Weitergehen

In einer kleinen Broschüre haben Anita Müller-Friese und Matthias Hoffmann Fotos und Gedanken zusammengestellt.

Eindrücke von den Vorbereitungen zur Gestaltung des Geländes:

Grußwort von Dekan Joachim Botzenhardt zu Eröffnung der Gartenschau am 13. Mai 2017

 

Sehr geehrter Herr Minister Hauk, sehr geehrter Herr Landrat Riegger, sehr geehrter Herr Professor Möhrle, lieber Herr Bürgermeister Mai, sehr geehrte Damen und Herren,

 

auch wir Kirchen freuen uns über einen Sommer voller Blütentraum und Schwarzwaldflair. Gerne unterstützen wir die Landesgartenschau. Gerne präsentieren wir die Klosterkirche und den Pfarrgarten im Klosterviertel und sind mit täglichen Andachten und der Reihe „Talk im Garten“ beim Treffpunkt Kirche im Kurpark mit von der Partie.

Schon in der Bibel gibt es die Gartenschau. Du sollst den Garten Eden bebauen und bewahren, heißt es in den ersten Zeilen der heiligen Schrift.

 

Der Garten symbolisiert die schönen und wertvollen Grundlagen des Lebens, die der Schöpfer uns bereitgestellt hat. Diese Grundlagen können wir zu keinem Zeitpunkt unseres Lebens selbst erarbeiten und brauchen es auch nicht.

Der damalige Orientale denkt bei Garten an Paradies und Oase. Wir können das angesichts unseres wunderbar gestalteten Gartens gut nachvollziehen. Garten ist der umfriedete, umhegte durch einen Zaun umschlossene Ort. Im Gegensatz zum offenen Feld, zu Wüste und Wildnis, endlose Weite und Chaos. Im gestaltlos Offenen kann sich der Mensch nicht beheimaten. Der Garten ist eine Umfriedung gegen das Endlose. Der Garten ist – Paradies – das Gegenteil des Dürren. Er ist Ausdruck des überfließenden Lebens, des Mehr als Notwendigen.

 

Garten heißt im Orient vor allem auch „Lustgarten“ und „Liebesgarten“. Der Garten steht für sinnliche Genüsse. Im Garten gibt es Wasser, Schatten, Vogelgezwitscher, Blumen, Bäume, weiches Gras und Moos. Das Wort „Eden“ bedeutet im Hebräischen „Wonne“. Der Garten ist der Ort des Genießens. Durch einen Garten hetzt man nicht, man verweilt, flaniert und lagert sich. So ist der Garten nicht der Ort der Pflicht, sondern der Wonne und Muße und Geselligkeit. Leben ist mehr als Pflicht.

 

In diesem Sinne wünsche ich jedem, der unsere Gartenoase in Herrenalb betritt eine gute Zeit der Muße und Wonne und den dankbaren Blick nach oben. Der Gartenschau in Bad Herrenalb 2017 wünschen wir als Kirchen gutes Gelingen und den Segen Gottes.

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Koordination: Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald (www.eb-schwarzwald.de)